„Strecke machen“

Hinter „Strecke machen“ steht die Idee, dass sich junge Menschen – wie Pilger*innen – für einen festgelegten Zeitraum (bspw. eine Woche) zu Fuß auf einen gemeinsamen Weg machen. Sie entwickeln in der Gruppe neue und tragfähige Perspektiven für das eigene Leben. Wer zu Fuß unterwegs ist, konzentriert sich auf das Wesentliche und wer unterwegs war, kommt verändert zurück: „Ich hatte Zeit, darüber nachzudenken, was bisher war. Ich habe eine Idee, was ich in Zukunft verändern werde. Ich habe – körperliche – Erfahrungen gemacht und Hinweise bekommen zu dem, was ich kann. Und wie ich mit Grenzen umgehe. Ich nehme meine Perspektive ernst.“

Startpunkte:

  • Junge Menschen ohne Ausbildung, Beschäftigung oder Training (NEETs) orientieren sich in ihrem Leben neu;
  • Orientierung suchen/ Orientierung geben;
  • Begleitete „Lebensvision“;
  • Gestaltung eines Überganges;
  • Mehrtägiges Pilgern bedeutet körperlich, mental und sozial eine „Grenzerfahrung“ im Bereich informellen persönlichen Lernens;
  • Als Weisung nach § 10 JGG oder bspw. als mögliche Alternative zum Arrest;
  • Begleitung durch zwei Sozialpädagog*in­nen, evtl. Unterstützung durch Studierende im Rahmen eines Praktikums;
  • Körperliche Grundvoraussetzungen müssen erfüllt sein;
  • Aktueller Konsum von Drogen oder Sub­sti­tu­ten als Ausschlusskriterium;
  • Ausreichende Sprachfähigkeit.

Ansprechpartner:
Tobias Knittel
knittel@kwabsos.de
Tel.: (05121) 935 98 0